Eintritt frei
Gruppenführungen:
50 Euro
Führungen für Schüler- und Jugendgruppen frei
Spenden willkommen
Sparkasse Ostholstein
IBAN:
DE78 2135 2240 0001 0135 64
BIC: NOLADE21HOL



   Bundesstraße 432 zwischen
   Bad Segeberg und
   Scharbeutz
  • mit dem Bus: Buslinie 5912 (von Lübeck Hbf) bis zur Haltestelle "Ahrensbök ZOB", von dort mit dem Fahrrad oder mit dem Taxi bis zur Gedenkstätte
    oder bis Haltestelle „Ahrensbök-Nordstern“, von dort 25 Minuten zu Fuß zur Gedenkstätte
  • mit dem Bus: Buslinie 5960 (von Pönitz Bhf) bis zur Haltestelle "Ahrensbök-Holstendorf Haßberg", von dort zu Fuß zur Gedenkstätte
  • mit dem RE 84 bis Pönitz (Holstein), von dort mit dem Fahrrad oder Taxi bis zur Gedenkstätte
  • Wegeplanung: www.nah.sh und www.bahn.de
   Die Gedenkstätte ist leider
   noch nicht barrierefrei.

8. Mai 2001 – 8. Mai 2021

Es war eine kleine, aber feine, interne Veranstaltung: Der Trägerverein feierte - Corona bedingt - mit einigen wenigen geladenen Gästen den 20. Jahrestag der Gründung der Gedenkstätte Ahrensbök. In einer Grußbotschaft – als Video übermittelt – würdigte Klaus Schlie, Präsident des schleswig-holsteinischen Landtags die Tatsache, dass dank des unermüdlichen Einsatzes von ausschließlich ehrenamtlich tätigen Mitgliedern in Ostholstein ein Gedenkort entstanden ist, an dem an die nationalsozialistische Zeit erinnert wird, wie sie vor Ort geschah.

Während der Feierstunde wurde erstmals in Anwesenheit der Dithmarscher Filmemacherin Martina Fluck (Foto: Dritte von links) ihre Dokumentation "Verdrängen und Erinnern" gezeigt. In dieser Dokumentation erinnern sich zwei Ahrensböker an ihre Kindheit im Nationalsozialismus. Beide, Hans Otto Mutschler und der gebürtige Ahrensböker Jörg Wollenberg, wurden als acht- und zehnjährige Schüler im April 1945 Zeugen des Todesmarsches von Auschwitz nach Holstein. Wollenberg (Foto: Dritter von rechts), der zur Feierstunde anwesend war, erinnert sich auch an die Cap Arcona-Katastrophe am 3. Mai 1945. Er und ein Schulfreund waren an den Ostseestrand geradelt, wo sie das brennende Schiff sahen, auf dem mehr als 7000 KZ-Häftlinge verbrannten oder ertranken.

Um Mitgliedern, Freundinnen und Freunden der Gedenkstätte Ahrensbök sowie allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, ebenfalls des 20. Gründungstags der Gedenkstätte zu gedenken, plant der Trägerverein eine Feier am 1. September dieses Jahres, dem Antikriegstag.
 
 

Die Gedenkstätte Ahrensbök wurde am 8. Mai 2001 in dem einzigen in Schleswig Holstein erhaltenen Gebäude eröffnet, in dem 1933 ein frühes KZ bestand.
An Beispielen aus der Region werden Anfang, Alltag und Ende der nationalsozialistischen Diktatur zwischen 1933 und 1945 thematisiert.
Die Gedenkstätte ist eine
Dokumentations- und Ausstellungsstätte
Gedenk- und Nachdenkstätte
Bildungs- und Begegnungsstätte
 

Flachsröste 16
23623 Ahrensbök
Tel 04525 493060
Fax 04525 493090
Email:
gedenkstaetteahrensboek
@t-online.de



Gedenkstätte
wieder geöffnet

Dienstag bis Freitag
9.00 - 13.00 Uhr
Sonntag
14.00 - 18.00 Uhr

Veranstaltungen finden vorerst nicht statt